Beobachtung – kindliche Entwicklung im Blick behalten (EVT-1364)

Beobachtungs- und Dokumentationsinstrumente auf dem Prüfstand

Die aufmerksame Beobachtung gilt als wichtige Grundvoraussetzung für das Erkennen von Bildungsprozessen bei Kindern und trägt wesentlich dazu bei, Verhalten und Strategien zu verstehen. Ein weiteres Ziel von professioneller Beobachtung ist es, die kindliche Entwicklung im Auge zu behalten und eventuell auftretende Schwierigkeiten zu erkennen, um entsprechende Unterstützungen geben zu können.

Beobachtungs- und Dokumentationsinstrumente gibt es für die Kita in vielfältiger Art und Weise. Instrumente, welche mit Hilfe von vordefinierten Entwicklungsstandards versuchen, die Gesamtentwicklung eines Kindes oder Teilbereiche der Entwicklung (z.B. Sprache, Motorik, Wahrnehmung) einzuschätzen, werden der Individualität kindlicher Entwicklungsprozesse selten gerecht.

Es bleibt die Frage, welche dieser Verfahren für die pädagogische Arbeit in der Kindertageseinrichtung geeignet und gut anwendbar sind und dem neuen Bild vom Kind gerecht werden.

In dieser Veranstaltung werden Ihnen einige Verfahren vorgestellt, die zum Ausprobieren zur Verfügung stehen. Ich möchte Sie dazu einladen, Ihre Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren mitzubringen und gemeinsam Ihre Fragen zu diskutieren.

Schwerpunkte:
• Was bedeutet Beobachtung und wie ist die Abgrenzung zur Diagnostik?
• Beobachtungs- und Dokumentationsinstrumente als pädagogische Handwerkzeuge
• Wie unterscheiden sich „Checklisten“ von freien Beobachtungsverfahren?
• Erfahrungsaustausch und Transfer in die eigene Praxis

Zielgruppe:              Pädagog*innen, Leiter*innen

Referent*in:            Yvonne Schelske            Diplom-Heilpädagogin, Mitarbeiterin im sächsischen Landesmodellprojekt
                                                                      „Inklusion in Kindertageseinrichtungen“


Dieses Thema kann auch als Inhouse-Veranstaltung bei Ihnen durchgeführt werden.

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