Freiheit und Grenzen – Spannungsfeld in der Arbeit mit Kindern (EVT-67)

Wie Kinder die Regeln für ein soziales Miteinander entwickeln

Überall im Leben machen wir die Erfahrungen, dass Regeln aufgestellt, aber nicht eingehalten werden. Die Freiheit des Einzelnen wird als hohes Gut in unserer Gesellschaft angesehen. Und doch gibt es ein funktionierendes Zusammenleben nur dort, wo grundlegende Formen des Miteinander eingehalten werden.

Kindertageseinrichtungen sind für Kinder der Ort, an dem sie oft zum ersten Mal mit einem von zu Hause abweichenden  Umgang mit Regeln, Geboten und Spielräumen  konfrontiert werden. Als „Kinderstube der Demokratie“ ist die Kita aufgefordert, den Partizipationsgedanken auch im Bereich der Regeln umzusetzen. Die Fortbildung beschäftigt sich mit der Frage, an welchen Punkten diese Beteiligung sinnvoll ist, welche Vorteile ein beidseitiges Aushandeln hat und welche Umsetzungsmöglichkeiten es gibt.

Aber auch die Grenzen sollen Gegenstand der Betrachtung sein: wo ist es wichtig, klare Beschränkungen zu setzen und Strukturen vorzugeben.

Schwerpunkte:

  • Regeln: wann, welche und für wen?
  • Formen von Regelungen
  • mit Kindern Regeln finden
  • was tun bei Regelverstößen?


Zielgruppe:                            
Pädagog*innen, Leiter*innen, Fachberater*innen und Multiplikator*innen, Mitarbeiter*innen der Jugendhilfe

Referent*in:                            Angelika Hinkelmann      Heilpädagogin, langjährige Leiterin einer Integrationseinrichtung mit heilpädagogischer Tagesstätte,
                                                                                           Fachberaterin im Bundesprogramm Sprach-Kitas und Freie Referentin


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